Kanton St. Gallen – neuer AVG2-Kunde

14.04.2026

Wir freuen uns sehr: Der Kanton St. Gallen setzt künftig auf AVG2. Das Projekt startet demnächst und bringt spannende Erweiterungen mit sich – von neuen Datenimporten bis zu einer hierarchischen Stellenplan-Struktur.

Wir dürfen einen neuen Kanton in der AVG2-Familie begrüssen: den Kanton St. Gallen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsdepartement starten wir demnächst ein Projekt, das AVG2 an mehreren Stellen gezielt weiterentwickelt.

Ein Kanton mehr auf AVG2

Nach intensiven Gesprächen und einem Anforderungsworkshop mit dem Gesundheitsdepartement St. Gallen steht fest: AVG2 wird das künftige Werkzeug des Kantons für die Abrechnung und Bewirtschaftung der Leistungserbringer. Darüber freuen wir uns ausserordentlich – zumal St. Gallen nahtlos in die bestehende Reihe von Kantonen passt, die bereits erfolgreich mit AVG2 arbeiten.

Der Projektstart steht unmittelbar bevor. Die nächsten Monate werden geprägt sein von Umsetzungen, die nicht nur für St. Gallen einen Nutzen bringen, sondern AVG2 als Produkt insgesamt weiterbringen.


Was bringt St. Gallen an Neuerungen?

Ein zentrales Anliegen des Kantons: Die Leistungserbringer sollen ihre Daten nicht doppelt erfassen müssen. Viele Informationen – wie die KLV-Leistungsstunden oder der Stellenplan – sind bereits in anderen Systemen erfasst. Sie sollen künftig automatisiert in AVG2 einfliessen.

Mehrere neue Datenimporte

Wir realisieren für St. Gallen mehrere Import-Schnittstellen, damit die bereits vorhandenen Daten direkt in AVG2 landen:

  • KLV-Leistungsstunden – Die Leistungsstunden gemäss Krankenpflege-Leistungsverordnung werden pro Leistungserbringer importiert. Einmal erfasst, überall verfügbar.
  • Stellenplan-Daten – Vollzeitäquivalente pro Personalfunktion fliessen zentral in AVG2 ein. Die Leistungserbringer können die Grunddaten nicht mehr ändern, sondern nur noch Abzüge geltend machen.
  • Pflegeheim-Daten – Bewohner- und Pflegestufen-Informationen werden zentral übermittelt und stehen in AVG2 unmittelbar zur Verfügung.

Für die Leistungserbringer bedeutet das: Weniger manuelle Erfassung, weniger Fehlerquellen, mehr Konsistenz.

Hierarchischer Stellenplan

Die zweite grössere Erweiterung betrifft den Stellenplan selbst. Funktionen und Abschlüsse sind heute flache Listen. St. Gallen benötigt eine hierarchische Abbildung – mit Parent-Child-Beziehungen für sowohl Funktionen als auch Abschlüsse.

Konkret bedeutet das:

  • Übergeordnete Funktionen fassen untergeordnete Unterfunktionen zusammen.
  • Das Gleiche gilt für Abschlüsse: Ein Hauptabschluss kann spezialisierte Unterabschlüsse enthalten.
  • Die Stellenplan-Darstellung bildet diese Hierarchie visuell ab – mit Einrückungen und Gruppierung.
  • Eine neue Validierung stellt sicher, dass die Summe der VZÄ-Werte auf Child-Ebene den Wert der Parent-Ebene nicht überschreitet.

Damit lässt sich der Personalbestand feiner strukturieren und aussagekräftiger auswerten, ohne die bisherige Bedienung auf den Kopf zu stellen.


Warum uns das besonders freut

Neue Kunden sind immer ein Vertrauensbeweis – und der Kanton St. Gallen ist für uns ein besonders schöner Zugang. Wir sehen das Projekt als Chance, AVG2 weiterzuentwickeln und gleichzeitig bewährten Kunden Funktionen zur Verfügung zu stellen, von denen auch sie profitieren können. Denn wie immer gilt: Was wir für einen Kanton bauen, stärkt oft das gesamte Produkt.

Wir bedanken uns beim Gesundheitsdepartement St. Gallen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Monaten.

Grüezi Sanggale – mir freued üs uf d’Zämmeschaffe!